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Im Gespräch mit... Saskia Jöst

von Sandra Rosa, 09.11.2017, 13:10 Uhr

Saskia Jöst

Willkommen in Remagen, Frau Jöst. Was hat Sie eigentlich hierher verschlagen?
Ursprünglich komme ich vom Gymnasium Calvrienberg. Meine Stammschule ist das Rhein-Gymnasium Sinzig. Die Anfrage zur Unterstützung des Fachbereichs Bildende Kunst mit 9 Wochenstunden hat mich an die IGS Remagen geführt.

Und nun unterrichten Sie die Kinder der IGS? Was genau möchten Sie ihnen vermitteln?
Mein pädagogisches Bemühen gilt dem sozialen Lernen im Klassenverband und somit dem Versuch einer sozialen Integration im Ausgleich unterschiedlicher Lernvoraussetzungen. Hierbei ist mir wichtig, dass die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers durch die Einübung von Toleranz und Rücksichtnahme von Anfang an zum Einen zunächst respektiert werden, um zum Anderen auf gewinnbringende Art und Weise langfristig fruchtbar gemacht werden. Die Einübung verschiedener Formen der Zusammenarbeit, künstlerische Projektarbeit sowie das Tischgruppenprinzip tragen u. a. hierzu bei. Speziell auf mein Fach bezogen ist mir wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Lehrplans zunächst in theoretischer Vorbereitung mit ausgewählten Themen der „Welt“, des „Lebens“ auseinandersetzen, um den eigenen Erkenntnissen im Anschluss bildsprachlich Ausdruck zu verleihen.

Wie würden Sie sich selbst als Kind beschreiben?

Fortsetzung:

Ich selbst war ein sehr ruhiges Kind, freundlich und hilfsbereit meinem Gegenüber zugewandt sowie von meinen Eltern gut behütet.

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie gerade keinen Unterricht vorbereiten?
Viel Zeit bleibt mir neben meinem Engagement an der IGS und meiner Stammschule nicht. Ich gehe jedoch regelmäßig mit meinem Hund im Wald spazieren, erledige Aufgaben im eigenen Haushalt und sehr selten verbleibt mir ein begrenzter Zeitraum zur künstlerischen Gestaltung.

Was ist für Sie bisher der schönste Ort an unserer Schule?
Ich finde die vielen lichtdurchfluteten Klassenräume besonders schön.

Sagen Sie mal, wenn die Kinder der IGS die Schule verlassen, was wäre da das schönste, das sie in Erinnerung an die Zeit mit Ihnen sagen könnten?
Das schönste, das die Schülerinnen und Schüler in Erinnerung an meinen Kunstunterricht sagen könnten, wäre, dass ich ihnen über die vielfältigen Möglichkeiten im Zusammenarbeiten während der gemeinsamen Zeit in der Schule etwas „mitgegeben“ habe, woran sie sich in positiver Weise zurückerinnern.

Was wünschen Sie den Schülerinnen und Schülern für ihre Zeit an der IGS und ihre Zukunft?
Allgemein wünsche ich mir, dass die Schülerinnen und Schüler gut auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet sind. Ganz speziell ist es mein Wunsch, dass jede Schülerin, jeder Schüler die Chancen, die eine IGS bietet, so für den eigenen Lernweg nutzt, dass letztendlich der richtige Schulabschluss und der passende Beruf für ein zufriedenes, glückliches Leben gefunden wird.