von Jasmin Wilhelmi, 25.06.2026, 09:54 Uhr

Auch in diesem Jahr machte sich eine Gruppe von 22 motivierten Schülerinnen und Schülern der WPF-Kurse 7/8 auf, um in unserer Partnerstadt Maisons-Laffitte ihre Briefpartner des dortigen Collège Le Prieuré zu treffen. Mit dem Eurostar ging es in Hochgeschwindigkeit nach Paris und vom dortigen Gare du Nord mit Sack und Pack mit dem Regionalzug nach Maisons-Laffitte.
Zu Fuß durch Paris - Wahrnehmen und Staunen
Dort angekommen bezogen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage: In kleinen Cottages auf einem Campingplatz am Ufer eines Seitenarms der Seine waren die Schüler selbst verantwortlich für Verpflegung und Haushalt, was direkt die Notwendigkeit mit sich brachte, die erworbenen Sprachkenntnisse in Bäckerei und Supermarkt anzuwenden. Dank der Nähe zu Paris mit all seinen Sehenswürdigkeiten verbrachten wir unseren ersten Tag mit einem großen Spaziergang in der Hauptstadt. Viele der Schüler:innen kannten die berühmten Bauwerke nur aus ihrem Schulbuch, daher war es umso beeindruckender, wirklich einmal unter dem Eifelturm zu stehen oder die Kathedrale Notre Dame zu besichtigen. Hier hatten wir tatsächlich das Glück, eine Messe mitzuerleben. Von dort aus führte uns der Weg über die Hauptachse der Hauptstadt über den Louvre, durch den Jardin de Tuileries über den Place de la Concorde und die Champs Elysées bis hoch zum Arc de Triomphe. Das Erleben der Großstadt zu Fuß hinterließ viele bleibende Eindrücke und es entstanden zahlreiche Erinnerungsfotos.
Von französichen Familien bis zum Sonnenkönig
Natürlich verbrachten wir auch viel Zeit in Maisons-Laffitte, wo sich alle nach kurzer Zeit gut zurechtfanden und die schönen Parkanlagen und Einkaufsmöglichkeiten nutzten. Ebenso war der Vormittag im Collège eine sehr aufschlussreiche Erfahrung für alle. Im Deutschunterricht der Partner galt es, gemeinsam den Schulalltag zu vergleichen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu notieren. Den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam mit einem Picknick und verschiedenen Spielen, bevor es für einige Schüler:innen mit individuellen Aktivitäten oder einem Abendessen in der Familie ihres Partners weiterging. Die Zeit verging wie im Flug und nachdem am nächsten Morgen alle ausschlafen durften, stand der letzte Programmpunkt an: Ein Abstecher nach Versailles zu den Markthallen und dem Schloss des Sonnenkönigs Louis XIV, dessen Größe und Pracht wir bestaunen konnten. Doch etwas fehlte noch: Montmatre und Sacré Coeur, wo uns dann erneut die Métro hinbrachte. Der Aufstieg über die Treppen lohnte sich, denn bei gutem Wetter hatten wir eine tolle Sicht über Paris. Auf dem Rückweg passierten wir dann noch das berühmte Moulin Rouge, bevor der letzte Abend auf dem Campingplatz nahte und alle früh ins Bett fielen.
Eine tolle Woche lag nun hinter uns und wir traten müde, aber glücklich und mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken die Heimreise an. Die Begegnung mit französischen Schüler:innen ist eine wichtige und prägende Erfahrung. Sie fördert nicht nur das interkulturelle Verständnis und die Sprachkompetenz, sondern es entstehen Freundschaften über die Grenze hinweg.
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