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Das UN - eine wundersame Waldgeschichte

von Sandra Rosa, 01.07.2015, 08:22 Uhr

Das UN - eine wundersame Waldgeschichte - Foto/Abbildung: Arnd Schuster

„Stumm und still, weil ich es will!“ - ertönte die strenge Stimme des Schulleiters der IGS am Morgen nach der Abendvorstellung über den Lautsprecher und versetzte nicht Eingeweihte zumindest in Erstaunen. Unsere Schülerinnen und Schüler jedoch schmunzelten ob dieser Überraschung. Sie hielten sich ebensowenig daran, wie die kleinen und großen Besucher, die während der drei Vorstellungen gleich zu Beginn die laute Stimme der strengen Heimleiterin Frau Mons hörten, die jede ihrer Durchsagen auf diese Weise begann.

Fortsetzung:

Viel zu sehr fieberten sie mit Dine (Elisa Arzdorf/Kristine Muschinski) mit, die versuchte, ihren Freund Fritz vor der Heimleiterin zu schützen, indem sie sich auf den Weg in den Tausendaugenwald macht, um etwas ihr völlig Unbekanntes zu finden, das die Heimleiterin so sehr begehrte. Welch wundersame Wesen sie dort traf: Da war der humpelnde Fa, gespielt von Julia Büchl, der sich so unvollkommen fühlte, dass er Dine schon für seine Zwecke missbrauchen wollte, um seinerseits das mysteriöse UN zu finden. Dann war dort der Chronist des Tausendaugenwaldes, der seine Aufgabe wirklich sehr, sehr genau nahm - eine Rolle, die Thomas Muschinksi geradezu auf den Leib geschneidert war. Und schließlich traf Dine den „Feinschmecker“ Vurz, vor dem kaum etwas, schon gar nicht ein Chronist sicher war, selbstbewusst dargestellt von Kilian Buschbaum. Zu viert durchlebten sie eine wundersame Nacht im Tausendaugenwald, die Dine, aber auch dem Fa zeigte, was alles in ihnen steckt und in welcher Chronist und Vurz zu Freunden wurden. Ein Freund ist schließlich, wen man nicht frisst.

Das große, grüne Ungeheuer (Marvin Limprecht), das den Besuchern nach der Pause ganz dicht auf die Pelle rückte, verzückte insbesondere die Remagener Grundschülerinnen und Grundschüler und sorgte für Spannung, besaß es doch genau das, wonach alle so fieberhaft suchten. Zum Glück verlor es in dieser Nacht jedoch auf ganz sanfte Weise nicht nur seinen Schrecken.

Tanz-AG, Chor-AG und nicht zuletzt Technik-AG unterstützten die jungen Darsteller und sorgten stimmungsvoll für märchenhafte Atmosphäre. Das UN – eine wundersame Waldgeschichte verzauberte durch seine Magie, Reime und Rätsel und ganz besonders die liebevolle Umsetzung durch Oliver Geib und Petra Schuster.

Und der Chronist notierte: Die Besucher applaudierten minutenlang.

Und wer noch einmal ganz genau wissen will, was im Tausendaugenwald alles geschah, der findet unter nachstehendem Link einen Trailer.

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