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8er KvK: Do zobaczenia w Opolu - Unsere deutsch-polnische Schülerbegegnung in Oppeln

von Dagmar Ackermann, 08.06.2018, 09:33 Uhr

Mit der Sprache der Kunst - Der WPF-Kurs KvK zu Gast in Polen - Foto/Abbildung: Sarah Kamm

Der letzte Tag
An unserem letzten Tag frühstückten wir zum allerersten Mal ein bisschen später. Wir räumten noch unsere Zimmer auf und liefen noch mal zu dem kleinen Strand am See gegenüber. Im Anschluss daran setzten wir uns alle an einen großen Tisch und überarbeiteten unsere Skizzen, die wir auf dem Schiff gemacht hatten. Teilweise malten wir mit Farbe aus oder zeichneten die Skizzen fertig. Nach dem Mittagessen gaben wir unsere Meinungen und Rückmeldungen über die Reise nach Polen ab. Dabei kam heraus, dass wir die Fahrt einstimmig ganz toll fanden und sie ein besonderes Erlebnis für uns war. Besonders klasse fanden alle den Zoobesuch und die Schifffahrt.

Nach dieser Runde stellten wir unsere Bastelarbeiten von Montag fertig. Da dabei auch noch sonniges Wetter war, machte es allen viel Spaß. Über die ganzen Aktivitäten war es nun schon 17:00 Uhr geworden. Zeit zum Essen! Wir aßen zu Abend und packten uns Proviant für die Rückfahrt ein. Dann ging es auch schon zum Bus. Wir liefen ein letztes Mal diese weite Strecke und ein letztes Mal sollte es wieder Schwierigkeiten mit dem Bus geben. Der Bus, der uns nach Oppeln bringen sollte, war viel zu klein und bot nur Platz für 25 Personen. Wir aber waren mit den polnischen Schülern zusammen eine Gruppe von 39 Personen und im Bus selbst saßen schließlich auch 3 Personen. Nach längerer Diskussion einigte man sich darauf, dass nur wir (19 Schüler und 2 Begleitpersonen) einsteigen sollten und den polnischen Schülern wurde geraten, den nächsten Bus eine Stunde später zu nehmen. Also mussten wir die polnischen Schüler an dieser Stelle verlassen.

Aber das war nicht unser einziges Problem. Der Busfahrer öffnete nicht den Kofferraum des Busses und so mussten wir mitsamt unseres gesamten Gepäcks in den Bus passen. Das war gar nicht so einfach: 19 Schüler, 2 Erwachsene, 21 Koffer und 21 Rücksäcke sollten möglichst schnell ihren Platz im Bus finden und die Zeit drängte, da unser Fernlinienbus um 19:45 Uhr nach Bonn abfahren sollte. Am Ende waren wir zwar im Bus, aber es sah aus wie ein heilloses Durcheinander. Manche saßen im Gang auf den Koffern, wieder andere hatten Koffer auf dem Schoß oder mehrere Rucksäcke. Bald waren wir jedoch an unserem Busbahnhof und konnten aufatmen. Und unsere Heimfahrt nach Bonn startete bald. Nach 16 Stunden kamen wir glücklich und übermüdet an und dort warteten auch schon alle Eltern. Trotz der schönen Zeit waren wir froh zu Hause zu sein. Es war ein sehr schöner Schüleraustausch mit vielen Erlebnissen und Erinnerungen. (WPF-Kurs Kunst und visuelle Kommunikation)