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8er: Lernen mal anders im Bonner Haus der Geschichte

von Ali Kitoglou (8d) und Lukas Mund (8d), 05.09.2018, 10:38 Uhr

8er Haus der Geschichte - Foto/Abbildung: Simone Busch

Am Aktionstag im August fuhr die gesamte Stufe 8 mit dem Zug nach Bonn, um im Haus der Geschichte an einer Führung zur deutschen Nachkriegsgeschichte teilzunehmen. So ging es raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Museum und damit auch zu Exponaten, die Geschichte begreifbar machen. Unsere erste Station führte uns zu einer Vitrine, in der man selbstgebaute Haushalts-gegenstände betrachten konnte, die größtenteils aus Kriegsresten bestanden. Darunter waren zum Beispiel ein Eierbecher, der aus einer Handgranate hergestellt wurde und eine Tasse aus einem Panzersprengkopf. Wir konnten auch einen „Rosinenbomber“ besichtigen, der während der Berlin-Blockade die Berliner aus der Luft mit den notwendigen Lebensmitteln versorgt hatte.

Zwei der faszinierendsten Ausstellungsobjekte waren für uns ein sowjetischer Panzer sowie ein originales Kino aus den 50er Jahren, in dem man sich Filmausschnitte und Werbung aus der damaligen Zeit angucken konnte. Außerdem sahen wir auch originale Teile der Berliner Mauer. Zum Schluss lernten wir Eva kennen, einen Roboter mit Spracherkennung. Sie zeigte uns den Weg zu einem weiteren Ausstellungsstück, einem Flüchtlingsboot, das Flüchtlinge von Afrika nach Malta transportiert hat. Eva gab uns viele wichtige Informationen hierzu und die Museumsführerin hatte dadurch nicht mehr viel Arbeit. Nach dieser interessanten Führung machten wir noch eine Museumsrallye, bei der wir unser neu erlangtes Wissen unter Beweis stellen konnten.

Insgesamt haben wir an diesem Aktionstag ganz viel Neues und Interessantes erfahren und freuen uns jetzt schon auf die nächste Gelegenheit, außerhalb des Klassenzimmers unsere Kenntnisse zu erweitern.