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Wettkampf der Worte: Elin beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

von Christine Blinn, Laura Ellwanger (6b) und Elin Strömgren (6b), 12.03.2019, 15:58 Uhr

Elin liest aus Milchmädchen - Foto/Abbildung: Christine Blinn

Endlich war es kurz vor den Ferien soweit: Unsere Schulsiegerin Elin Strömgren (6b) vertrat die IGS Remagen mit einer großartigen Leseleistung beim Kreisentscheid in der Stadtbibliothek in Bad Neuenahr/Ahrweiler. Wie es ihr dort ergangen ist, brachte ihre Mitschülerin Laura Ellwanger (6b) in Erfahrung, die Elin bereits in der Vorbereitung des Wettbewerbs zur Seite gestanden hat.

Laura: Jetzt möchte ich natürlich zuerst wissen, wie der Wettbewerb ausgegangen ist und ob du zufrieden bist.
Elin: Ich bin sehr zufrieden. Es war ein tolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Gewonnen hat der Schulsieger des Gymnasiums Calvarienberg Rayan Pagé.
Laura: Herzlichen Glückwunsch an den Sieger. Wie ist der Kreisentscheid eigentlich abgelaufen?

Fortsetzung:

Elin: Zu Beginn hat uns ein Musiklehrer mit seiner Schülerin mit Harfenklängen ein wenig die Nervosität genommen. Nach kurzen Worten zur Organisation ging es dann auch gleich mit der ersten Runde los. In alphabetischer Reihenfolge durften wir unseren selbst gewählten Text vorstellen. Da wuchs dann nochmal die Spannung, da ich mit meinem Nachnamen doch etwas weiter hinten im Alphabet stehe und somit lange warten musste, bis ich endlich dran war.
Laura: Du hast ja aus dem Jugendbuch „Milchmädchen“ von G. R. Gemin vorgelesen und zwar eine richtig dramatische Textstelle. Stelle das Buch doch kurz vor.
Elin: Die Geschichte spielt in Wales und die Protagonistin Gemma möchte mit ihrer Freundin Kate eine Herde Milchkühe vorm Verkauf retten, indem die Mädchen sie in der Siedlung verstecken. In meiner Textstelle kommt es zu einer Konfrontation zwischen Gemma und Kates Vater, dem die Kühe eigentlich gehören. Die vielen Emotionen der Situation konnte man bei der Interpretation der Textstelle gut einsetzen.
Laura: Da hast du bestimmt ordentlich Applaus bekommen. Wie ging es danach weiter?
Elin: Nachdem alle elf Teilnehmer ihre Bücher vorgestellt und ihre Textstellen vorgelesen hatten, gab es eine Pause. Die hat man nach der ganzen Anspannung auch gebraucht. In der zweiten Runde mussten wir dann in umgekehrter Reihenfolge einen uns unbekannten Text vorlesen. Dieser stammte aus dem Roman „Alles Easy – Patchwork für Anfänger“ von Anja Fröhlich.
Laura: Das war bestimmt total aufregend. Bist du gut mit dem fremden Text zurechtgekommen?
Elin: Ja, der ließ sich eigentlich gut ausgestalten, da es ein lustiger Dialog war. Nur über den letzten Witz, der betonte, wie sehr man doch an IKEA-Anleitungen verzweifeln kann, bin ich etwas gestolpert. Mit meinen schwedischen Wurzeln konnte ich den gar nicht nachvollziehen.
Laura: Und dann musstet ihr sicher noch einmal warten, bis die Jury das Ergebnis verkünden konnte, stimmt`s?
Elin: Genau. Die Jury bestand aus Menschen, die alle mit dem Schreiben und Lesen von Büchern zu tun haben. Die berieten sich eine ganze Weile und bevor der Sieger verkündet wurde, bekamen wir alle unsere Teilnahmeurkunden und neues Lesefutter.
Laura: Vielen Dank, dass du unsere Schule so gut im Kreis vertreten hast und viel Spaß beim Lesen des Buches, das du als Preis entgegennehmen durftest.