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7er: Datenschutzworkshop - Mehr als ein Beitrag zur Medienkompetenz

von Christine Blinn, 06.09.2019, 09:18 Uhr

Datenschutz für Anfänger - Foto/Abbildung: Tim Reckmann / Pixelio.de
Tim Reckmann / Pixelio.de

Was weiß Ihr Smartphone eigentlich über Sie? Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 können Sie nach ihrem Datenschutzworkshop nun diesbezüglich kompetent informieren und beraten. Denn beim spannenden Vormittag rund ums Thema Sicherheit im Netz erfuhren die Siebtklässler nicht nur, wie die großen sozialen Medien funktionieren, sondern bekamen auch viele wertvolle Praxistipps für ihren eigenen Umgang mit Smartphone, Laptop und Computer.

Unsere Daten als Währung
Erstaunt stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest, wie viele Datenspuren man tagtäglich im Internet hinterlässt. Und dieses Wissen ist umso wichtiger, da das Internet bekanntlich nichts vergisst. Den Schülerinnen und Schülern werden neben Präsentation und eindrücklichen Videos vor allem auch die Ergebnisse ihrer eigenen Internetrecherche an den Laptops in Erinnerung bleiben: Kostenlose Apps sind nicht so kostenlos wie sie erscheinen, Facebook steckt hinter vielen sozialen Medien und sammelt so die Daten einer atemberaubenden Zahl von Menschen.

Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz in einer digitalen Zukunft
Somit lieferte der Workshop einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler. Denn bei allen Chancen, die digitale Medien zweifelsfrei bieten, darf man ihre Risiken nicht außer Acht lassen. Und weil Datenschutz uns alle angeht, möchte die Jahrgangsstufe 7 Ihnen und euch drei Tipps mit auf den Weg geben:

Unsere Praxistipps
Da alle Apps fortwährend Daten sammeln und selbstständig verschicken, sofern sie einen Zugang zum Internet haben, sollte man alle Apps löschen, die man nicht wirklich verwendet und braucht. Viele Nachrichten, die man in sozialen Medien postet, kommunizieren unbeabsichtigt Informationen, die man nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte: „Ab 15:00 Uhr sturmfrei“ heißt nichts anderes, als dass um 15:00 Uhr die Eltern das Haus verlassen und ein Heranwachsender alleine zuhause ist. „Endlich im Ferienhaus auf Ibiza.“ kann eine Einladung an Kriminelle sein, das teure Multimediaset, das im Hintergrund eines Bildes der Familie zu sehen ist, mal aus der Nähe zu begutachten. Und schließlich stecken hinter einigen unschuldig anmutenden Aufforderungen, doch mal ein Urlaubsbild vom Strand zu zeigen oder bei einem Stream aufzustehen, die Suche nach entblößter Haut.