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Bonjour! Das France Mobil brachte Frankreich ins Klassenzimmer

von Miriam Mertes, 28.10.2019, 10:00 Uhr

Das France Mobil machte Station in Remagen - Foto/Abbildung: Jasmin Wilhelmi

Wie in den vergangenen Jahren machte auch in diesem Herbst das France Mobil Station in Remagen, um den Französischkursen der Klassen 6 bis 10 eine Schulstunde der ganz besonderen Art zu bieten. Gemeinsam mit Lektor Thibault erkundeten die WPF-Kurse in jeweils 45 Minuten die französische Sprache und Kultur. Dabei setzte Thibault, der zahlreiche Spiele im Gepäck hatte, auf viel Bewegung und Aktivierung im Umgang mit der Fremdsprache.

So waren die Kinder der 6. Klassen gleich zu Beginn gefordert und stellten mit ihren Körpern die Sehenswürdigkeiten von Paris nach, was den Lernenden sichtlich Spaß machte. Auch ein Wettbewerb durfte nicht fehlen: Bei der Aufgabe, aus französischen Liedern bestimmte Begriffe herauszuhören, traten die Teams Baguette und Croissant gegeneinander an. Sie konnten Punkte sammeln, indem sie Bildkarten sicherten, sobald ein abgebildeter Begriff im Liedtext auftauchte. Die kleine Fragerunde am Ende der abwechslungsreichen und interaktiven Stunde ermunterte die Lernenden, Fragen zum Leben in Frankreich zu stellen, die Thibault, der ursprünglich aus Lille stammt, gerne beantwortete. Für die meisten Sechstklässler, die seit August Französisch lernen, war dies der erste Kontakt mit einem Muttersprachler. Dabei machten sie die Erfahrung, dass sie mit dem bisher Erlernten schon viel ausdrücken und verstehen können. „Das kann man öfter machen“, war die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Das France Mobil ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung. Unterstützt wird die Aktion vom Institut français und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. Ziel der französischen Lektorinnen und Lektoren des France Mobil ist es, jungen Fremdsprachenlernern die eigene Sprache und Kultur vorzustellen und Interesse an unserem Nachbarland zu wecken.