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Im Gespräch mit ... Matthias Niederée

von Christine Blinn, 02.12.2021, 08:43 Uhr

Herr Niederée - Foto/Abbildung: Matthias Niederée

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde das Team der IGS Remagen erneut verstärkt. Nachdem sich die neuen Kolleginnen und Kollegen nun etwas eingelebt haben, werden sie in den kommenden Wochen in unserer Reihe 'Im Gespräch mit...' an dieser Stelle vorgestellt werden. Den Anfang macht Herr Niederée.

Also, Herr Niederée, was hat Sie eigentlich ausgerechnet nach Remagen verschlagen?
Verschlagen trifft es wohl nicht so ganz, denn seit meinem zweiten Lebensjahr wohnte ich bereits in Remagen. Für mein Studium bin ich nach meinem Abitur nach Koblenz gezogen. Nun wohne ich seit zwei Jahren wieder in der Nähe von Remagen - nämlich in Heimersheim.

Zuvor haben Sie ja am Are-Gymnasium unterrichtet. Hat es Ihnen dort nicht gefallen?
Doch, es hat mir dort sehr gefallen, denn ich habe an meiner alten Schule sehr viel gelernt und konnte viele nette Kolleginnen und Kollegen kennenlernen. Aber dann wurde mir die Stelle in Remagen angeboten und dieses Angebot habe ich natürlich sehr gerne angenommen.

Und nun möchten Sie die Kinder der IGS unterrichten. Was genau wollen Sie ihnen denn beibringen?
In erster Linie natürlich die im Lehrplan vorgegebenen Kompetenzen. Aber selbstverständlich auch soziale Werte, Teamfähigkeit, Selbstvertrauen – insgesamt also eine kleine Vorbereitung für das spätere Leben.
Meine Fächer Biologie (Naturwissenschaften) und Sport kann man hervorragend kombinieren. Um ein gesundes und aktives Leben zu führen, kann ich den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung für dieses wichtige Zusammenspiel mit auf den Weg geben.

Das klingt, als seien Sie da ein richtiger Experte.
Ich stehe selbst zu 100% dahinter und bin zudem medizinisch sehr interessiert und halte mich so rund um das Thema Gesundheit und Ernährung auf dem Laufenden.
Während meines Studiums habe ich mehrere Jahre als Ernährungs- und Fitnesstrainer in einem Gesundheitscenter gearbeitet. Vor meinem Zivildienst habe ich außerdem eine mehrmonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert und dann während meines Zivildienstes als Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz gearbeitet.

Fortsetzung:

Diese Interessen prägen sicher auch Ihre Freizeitgestaltung. Was machen Sie besonders gerne, wenn Sie nicht gerade korrigieren oder Unterricht vorbereiten?
Ich mache gerne Sport, gehe spazieren, besuche meine Eltern oder Freundinnen und Freunde und koche täglich zusammen mit meiner Lebensgefährtin ein tolles Abendessen. Während der Ferien habe ich nichts gegen einen kleinen Aktiv-Urlaub. Manchmal spiele ich auch eine Runde Playstation - das ist aber leider schon etwas länger her.

Gibt es ein besonders schönes Erlebnis aus Ihrer Zeit als Lehrer, von dem Sie erzählen könnten?
Ich finde es immer sehr schön, wenn Schülerinnen und Schüler, die man schon viele Jahre unterrichtlich begleitet hat, Abitur bzw. Fachabitur machen. Ich freue mich ganz besonders für diejenigen, die sich während ihrer Schulzeit sehr angestrengt haben und ihr erstes großes Ziel erreicht haben.

Sie waren ja auch mal Schüler und erinnern sich bestimmt noch an Ihre eigenen Lehrer: Wenn die Kinder der IGS die Schule verlassen, was wäre da das Schönste, das sie in Erinnerung an die Zeit mit Ihnen sagen könnten?
„Das haben wir bei Herr Niederée im Unterricht gelernt“ oder „Unser Sportlehrer kann selbst alles vorzeigen“ oder „Im Unterricht muss man zwar viel aufpassen, aber man lernt auch viel“.

Was wünschen Sie abschließend den Schülerinnen und Schülern für ihre Zeit an der IGS Remagen?
In erster Linie wünsche ich uns eine gute Zusammenarbeit. Dabei ist mir wichtig, dass die Kinder stets zu mir kommen können, wenn sie etwas auf dem Herzen haben – egal, ob es sich zum Beispiel um fachliche Fragen oder familiäre Probleme handelt.