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Aktuelles

Tage der offenen Tür: Großer Andrang in unserer Schule

von Christine Blinn und Miriam Mertes, 06.12.2019, 12:20 Uhr

Tage der offenen Tür 2019

Am letzten Wochenende im November öffnete die IGS Remagen gleich zweimal die Türen und lud dazu ein, am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag die Schule und ihr Konzept näher kennenzulernen. Ob Ganztagskonzept, das vielfältige Angebot von Wahlpflichtfächern oder der Leitgedanke Teamschule – ein breites Informationsangebot in Form von Vorträgen und Stationen auf einem Schulrundgang stand den interessierten Besuchern zur Verfügung. Insbesondere die seit diesem Schuljahr neu gestartete Offensive zur Leseförderung sowie die regelmäßig stattfindenden Aktionstage zur politischen, kulturellen und sozialen Bildung stießen auf reges Interesse. Auch das Engagement der sechsten Klassen für die Welthungerhilfe, das sie im Rahmen eines Projektes im schuleigenen Fach „Lernen im Team“ gezeigt hatten, beeindruckte Groß und Klein.

Als Schule, die alle Abschlüsse unter einem Dach anbietet, bereitet die IGS Remagen ihre Absolventen mit einem gezielten Programm zur Studien- und Berufswahlorientierung auf ihre Zukunft vor – und das bereits ab der fünften Klasse. Auch darüber konnten sich die Eltern im „Markt der Angebote“ informieren. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte in einem Elterncafé an beiden Tagen der Schulelternbeirat, der für Gespräche aus erster Hand zur Verfügung stand.

Gerade für unsere Gäste aus den vierten Klassen der Grundschulen durfte natürlich ein ganz aktives Kennenlernen der Schule nicht fehlen. So lösten sie begleitet von Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen an iPads erste Aufgaben auf Französisch, zauberten auf spielerische Weise Buchstabentiere aus Papier und sangen englische Lieder. An der Station „Mathematische Basteleien“ entstanden passend zur Jahreszeit kleine Tetraeder mit guten Wüschen für das Weihnachtsfest.

Der Anmeldezeitraum für die IGS beginnt bereits am Samstag, den 1. Februar 2020 und erstreckt sich bis Samstag, den 8. Februar 2020. Am Dienstag, den 21. Januar 2020, findet um 18:30 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung für interessierte Eltern und ihre Kinder statt. Unter der Telefonnummer 02642/5052 811-0 können ab sofort Termine für die Aufnahmegespräche vereinbart werden. Ein Informationspaket zur Anmeldung steht unter www.igs-remagen.de/anmeldung zum Download bereit.

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9er: Kunstprojekt eröffnet erstaunliche Einblicke

von Miriam Mertes, 03.12.2019, 15:12 Uhr

Hier entstehen Videoclips: Schüler der 9b im Kunstunterricht - Foto/Abbildung: Dr. Alexander Schneider

„Liegen eure Handys bereit?“ Diese Frage richtete Dr. Alexander Schneider, Kunstlehrer der 9b, in den letzten Wochen zu Beginn einer jeden Unterrichtsstunde an seine Schülerinnen und Schüler. Denn die Handys der Jugendlichen waren unverzichtbar, um in mehr als 12 Kunststunden alltägliche Geräusche mit Hilfe der Stop-Motion-Legetechnik in einen kurzen Filmclip zu übersetzen.

Vom Geräusch zur Animation?
Dabei erwies sich der Weg zum Animationsfilm als Prozess voller Entscheidungen, der nicht ohne Tücken war. Denn die Aufgabe, einfache Alltagsgeräusche – etwa das Klopfen an der Tür oder das Blubbern eines Strohhalms in der Limo – zum Leben zu erwecken, war keine einfache. Bis zum fertigen Filmclip wurden etliche Ideen entwickelt und zig Skizzen angefertigt. Orientierung im Schaffensprozess boten die knalligen Farben und weitere bildnerische Mittel der Pop-Art der 1960er Jahre. Vor allem die Arbeiten Roy Lichtensteins waren Vorlage und Inspiration zugleich für die kurzen Filme, in denen Schriftzüge größer wurden oder auseinanderbrachen. Um die Lautintensität nachzuahmen, zerbrach etwa beim Zuspiel eines Fußballs das Wort „Pow“ in seine Bestandteile.

Spannende Erkenntnisse für die Jugendlichen
Wie sehr das Leben der Schülerinnen und Schüler vom Digitalen bestimmt ist, zeigten ihre kreativen Umsetzungen. So wurde das Anklopfen an eine Zimmertür von einer Schülergruppe nicht als solches wahrgenommen, sondern mit dem Empfang einer Handynachricht in Verbindung gebracht. „Die Klasse wuchs im Prozess über sich selbst hinaus und lernte, die Qualität eines gemeinsamen Miteinanders bei der Erstellung der Clips neu zu schätzen“, erklärt Dr. Alexander Schneider. Auch die Jugendlichen waren am Ende der Unterrichtsreihe verblüfft von der Vielfalt der Ergebnisse. Die Präsentation der Animationsfilme war noch einmal Anlass, sich über das sinneschärfende Projekt auszutauschen.

44 Jahre Knast – Aktionstag der 8. Klassen

von Leni Lorsche (8a) und Leandra Moritz (8a), 03.12.2019, 15:00 Uhr

44 Jahre Knast - Foto/Abbildung: Michaela Lohmer

Thema des letzten Aktionstages der Klassenstufe 8 war die ehrenamtliche Arbeit im Gefängnis. Die Mutter von Kai von Westerman berichtet in einem Dokumentarfilm über ihre Arbeit im Gefängnis. Die ersten 2 Stunden wurde der Film in der Schulaula abgespielt und leise verfolgt. Kai musste als Kind oft Anrufe mit dem Satz „Mama ist mal wieder im Knast“ beantworten. Als eine der Ehrenamtlichen führt sie mit den Inhaftierten Gespräche in Gruppen, besucht sie einzeln und begleitet diese teils über viele Jahre, einige über Jahrzehnte, und bildet so die Brücke „nach draußen“. Und das seit 1974.

Kai von Westerman ist freiberuflicher Kameramann und Dokumentarfilmer. In dem Film, der von Kai selbst gedreht wurde, erzählt sie von Gefangenen und ihren Straftaten. Vor allem aber, wie man dazu beitragen kann, dass die Häftlinge nach der Entlassung nicht rückfällig werden. 23 Stunden Interview galt es zu verdichten auf eineinhalb Stunden Film. Zweifellos ist seine Mutter eine faszinierende Erzählerin. Nach dieser super spannenden Dokumentation fanden sich die vier Klassen in den Klassenräumen zusammen. Kai von Westerman besuchte immer zwei Klassen zusammen und beantwortete dort ihre Fragen. Nach 20 Minuten wechselte er zu den nächsten. Aus diesem Aktionstag lernten wir viel über das Ehrenamt, Straftaten und ihre Folgen und über Gesetze, und dass man sie auf keinen Fall brechen sollte.

7b: SWR berichtet über Musikprojekt

von Marcus Wald, 29.11.2019, 08:30 Uhr

Musikprojekt der 7b - Foto/Abbildung: SWR Rheinland-Pfalz
SWR Rheinland-Pfalz

Der Südwestrundfunk berichtet in der Landesschau über ein Musik-Projekt der Klasse 7b: Aus allerlei Materialien werden unter der Anleitung der Musikerin Na­tha­lia Gro­ten­hu­is Musikinstrumente selbst gebaut. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Kunstpavillon Burgbrohl statt.

Der Fernsehbeitrag, der vorgestern gesendet wurde, lässt sich noch ein ganzes Jahr über die Mediathek abrufen:

Schüler fürs Lesen gewinnen: IGS Remagen startet neue Projekte zur Leseförderung

von Miriam Mertes, 28.11.2019, 20:51 Uhr

Hier gibt's Lesefutter: Schülerinnen in der Schulbibliothek - Foto/Abbildung: Miriam Mertes

Während Kinder im Grundschulalter Bücher geradezu verschlingen, nimmt die Lesemotivation im Laufe der Schulzeit oft ab. Und haben Jugendliche in einem gewissen Alter kaum gelesen, so wird es schwierig, sie fürs Lesen zu begeistern. Vor diesem Hintergrund hat die IGS Remagen drei neue Bausteine in den Schulalltag integriert, um die Kernkompetenz noch stärker zu fördern.

Aktionstage ganz im Zeichen des Lesens
Regelmäßig sind ganze Vormittage dem Thema „Lesen“ gewidmet: In gemütlicher Atmosphäre stöbern die Schülerinnen und Schüler in Bücherkisten nach spannendem Lesestoff, bearbeiten Aufgaben zum Textverstehen und verbessern beim Tandemlesen die Leseflüssigkeit. Nicht selten werden die Kinder und Jugendlichen selbst zu Multiplikatoren, die Lesetipps und -strategien an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben.

Wettbewerb schafft Leselaune
Kontinuierliches und extensives Lesen bahnt die Arbeit mit dem Onlineprogramm „Antolin“ an. An ausgewiesenen Arbeitsplätzen in der Schulbibliothek, aber auch Zuhause beantworten die Schülerinnen und Schüler Quizfragen zu gelesenen Büchern – ein System, das sich als äußerst motivierend erweist, da die Lernenden und ihre Eltern den Lesefortschritt mitverfolgen und Vielleser sich obendrein Urkunden erlesen können. „Durch die Anlage als Online-Quiz können die Schüler ihr eigenes Leseverstehen schulen und Verbesserungen direkt erkennen. Dies ist so bedeutsam, da so der Zugang zur Gedankenwelt anderer sowie zur eigenen kulturellen Identität eröffnet wird“, erklärt Fachschaftsleiterin Barbara Küster. Und Deutschlehrer Markus Johann ergänzt: „Durch das vermehrte Lesen wird eine Vielzahl an Fähigkeiten mitgeschult - insbesondere der Wortschatz und die damit einhergehende Ausdrucksfähigkeit.“

Jungen fürs Lesen begeistern
Da Jungen oft andere Bücher lesen wollen als Mädchen, hat sich die Schule als eine von zwölf Schulen in Rheinland-Pfalz erfolgreich um die Teilnahme am Projekt „kicken und lesen“ beworben. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Bildungsministeriums, des Pädagogischen Landesinstituts, der Stiftung Lesen und des 1. FSV Mainz 05. Einmal pro Woche beschäftigen sich die teilnehmenden Fünft- und Sechstklässler sportlich und spielerisch mit dem Lesen und können dabei Punkte sammeln; die besten Mannschaften erwartet gegen Ende des Schuljahres sogar ein Fußballturnier beim 1. FSV Mainz 05.

Schritt für Schritt zu mehr Lesekompetenz
Mit dieser Projektpalette ist die Schule nun breit aufgestellt, um ihrem Bildungsanliegen gerecht zu werden und möglichst viele Schüler ans Lesen heranzuführen. Schon jetzt liegt Leselust in der Luft: In den Pausen leihen sich die Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek „Antolin“-Bücher aus und erkennen, dass sie sich allmählich beim Lesen steigern. Und wenn Schüler am Ende ein verbessertes Selbstbild als Leser haben und von sich sagen können, gute Leser zu sein, lohnt sich die Investition in die Leseförderung allemal.

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