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Meldungen

Rettet den Schulacker über die Ferien!

von Michaela Lohmer, 17.06.2026, 08:15 Uhr

Schulacker - Foto/Abbildung: Michaela Lohmer

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebes Kollegium und liebe Freundinnen und Freunde des Schulackers, unser Schulacker ist wieder wunderbar bepflanzt. Wer sich das anschauen möchte, ist herzlich zum Schauen eingeladen, denn wir brauchen in den Ferien tatkräftige Unterstützung! Der Acker ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens: Er ermöglicht praktische Gartenarbeit und unmittelbare Naturerfahrungen.

Wir suchen engagierte Helferinnen und Helfer, die bei der Betreuung des Ackers mit anpacken. Besonders nötig sind Helfende für die Bewässerung und das Entfernen von Unkraut. Dafür sind viele fleißige Hände willkommen.

Unsere Helfertermine:

1. Woche: Mittwoch 01.07. 10-11.30 Uhr
2. Woche: Mittwoch 08.07. 10-11.30 Uhr
3. Woche: Mittwoch 15.07. 10-11.30 Uhr
4. Woche: Mittwoch 22.07. 10-11.30 Uhr
5. Woche: Mittwoch 29.07. 10-11.30 Uhr
6. Woche: Mittwoch 05.08. 10-11.30 Uhr


Kommt vorbei und helft mit — gemeinsam bringen wir unseren Schulacker weiter zum Wachsen! Wir freuen uns sehr über eure und Ihre Unterstützung.

Der Ökologiekurs 6 und die AG Wurzelwerk der IGS Remagen

12er Aktionstag: Einblick in die Justiz – zu Gast beim höchsten Gericht in Rheinland‑Pfalz

von Alicja Garus, 28.04.2026, 07:51 Uhr

12er am OLG - Foto/Abbildung: Alicja Garus

Justiz, Gerichte, Paragrafen — viele von uns haben dazu klare Bilder im Kopf, aber selten konkrete Erfahrungen. Genau hier setzte unser Aktionstag an: Der Leistungskurs Sozialkunde 12 erhielt die einmalige Gelegenheit, an einer Gerichtsverhandlung am Oberlandesgericht (OLG) Koblenz, dem höchsten Gericht in Rheinland‑Pfalz, teilzunehmen.

Besonders beeindruckend war nicht nur das im neoromanischen Stil errichtete Gebäude, das einst Sitz der preußischen Regierung war, sondern vor allem das Verfahren selbst: Es handelte sich um einen Fortsetzungstermin in einem lang andauernden Staatsschutzverfahren zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Damaskus/Syrien. Auf der Anklagebank saßen fünf Angeklagte, vertreten von zehn Verteidigern. Solche Verfahren sind grundsätzlich besonders, weil nicht eine örtliche Staatsanwaltschaft anklagt, sondern der Generalbundesanwalt. Da noch weitere Verhandlungstage folgen, fiel an diesem Tag kein Urteil.

Außergewöhnlich war außerdem, dass ein Zeuge eigens aus Schweden angereist war, um auszusagen. Zwei Dolmetscher begleiteten die Verhandlung und sorgten dafür, dass sowohl die Ausführungen des Gerichts als auch die Zeugenaussagen präzise in beide Sprachen übertragen wurden. Die Verhandlung wurde zudem auf großen Leinwänden medial begleitet, sodass jeder Verfahrensschritt gut nachzuvollziehen war. Vor und nach der Verhandlung fanden jeweils Besprechungen statt, in denen uns die Hintergründe des Verfahrens und der Ablauf solcher Termine erläutert wurden. Dabei konnten wir viele Fragen stellen — etwa zur Beweisaufnahme, zu Rechten der Beschuldigten und zur Rolle der Verfahrensbeteiligten.

Über die konkreten Eindrücke hinaus erhielten wir einen Überblick über die Grundzüge der deutschen Gerichtsbarkeit: Zuständigkeiten, Instanzen und die verschiedenen Rollen der Beteiligten. Außerdem wurden die Aufgaben von Justizfachwirten und Diplom‑Rechtspflegern vorgestellt — zwei wichtige Berufe, die oft weniger sichtbar sind als Richter oder Staatsanwälte, aber unverzichtbar für den täglichen Ablauf der Gerichte. Der Ausflug war in jeder Hinsicht spannend: Hinter die Kulissen der deutschen Justiz zu schauen, live zu erleben, was in solchen Gebäuden passiert, und zu begreifen, wie aufwendig und sorgfältig solche Verhandlungen geführt werden, war für uns alle eine prägende Erfahrung. Der Tag hat unseren abstrakten Vorstellungen von „Gericht“ ein konkretes, differenziertes Bild gegeben.