7a: Köln aus vielen Perspektiven
von Simone Weiler, 23.06.2026, 08:28 Uhr

Die Klassenfahrt der Klasse 7a führte die Schülerinnen und Schüler nach Köln. Die Anfahrt mit der Bahn funktionierte wunderbar und wir konnten schon um 11 Uhr in unsere Zimmer in der Jugendherberge Riehl. Trotz vorheriger Aufregung, ob die Zimmerbelegung sich wohl mit den eigenen Wünschen decken würde, fand jeder seinen Platz.
Tag 1: Moschee und Kölner Dom
Nach dem Mittagessen ging es zur Zentralmoschee zu Köln. Dort gab es eine interessante Führung und das Gebäude war wirklich beeindruckend. Etwas aufregend war für die Mädchen, aus Respekt vor dem Ort ein Kopftuch zu tragen. Gegen 16 Uhr kamen wir an unserer nächsten Station, dem Kölner Dom, an. Nach einem kurzen Rundgang wollten wir den Turm besteigen. Nachdem wir von der Kassiererin sehr unfreundlich begrüßt wurden, änderten wir unseren Plan spontan. Respektvolles Verhalten erwarten wir nicht nur von unseren Schülern, sondern auch ihnen gegenüber. So sind wir nach 45 Minuten Freizeit über die Hohenzollernbrücke spaziert und mit dem Aufzug auf das Triangle-Hochhaus gefahren. Die Aussicht war toll.
Fortsetzung:
Gegen 19 Uhr waren wir dann zum Abendessen wieder in der Jugendherberge und die Jugendlichen
genossen fröhlich ihren Abend. Dabei wurden auch internationale Bekanntschaften mit Franzosen,
Engländerinnen und anderen gemacht. Ganz stolz konnten die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse aus Englisch- und Französischunterricht anwenden und tauschten teilweise sogar Kontaktdaten aus.
Mit der Gondel zum Kölner Zoo
Tag 2 begann mit einer Rallye durch die Stadt. Sobald eine Gruppe die Rallye erfolgreich beendet hatte, durfte die restliche Zeit zum Shoppen und Essen genutzt werden. Nachdem sich alle pünktlich wieder am Treffpunkt eingefunden hatten, ging es erneut über die Hohenzollernbrücke, dann durch den Rheinpark zur Seilbahn. Es haben sich tatsächlich alle getraut mit den Gondeln über den Rhein zu fahren, auch wenn einige froh waren, als wir beim Zoo angekommen waren. Im Zoo mussten die Kinder dank eines Bollerwagens die zahlreichen Einkaufstüten nicht tragen. Eine Fotochallenge führte sie quer durch den Zoo. Schlafende, niedliche, essende und schwimmende Tiere mussten beispielsweise gefunden werden. Am Ende kehrten alle erschöpft am Bistro am Elefantenaußengelände ein. Ein paar Gratis-Slusheis später, machten wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge, wo Abendessen und Abendsonne im Garten genossen wurden.
Ganz persönliche Andenken an der Hohenzollernbrücke
Am späteren Abend gab es noch die Siegerehrung für die Rallye. Allerdings waren tatsächlich alle Gruppen gleich gut gewesen, sodass sich die Klasse die Snacks der Siegertrophäe teilen musste. Eine weitere Überraschung gab es in Form kleiner Vorhängeschlösser, die die Schülerinnen und Schüler als Andenken personalisieren durften. Am letzten Tag räumten wir die Zimmer und brachen auf Richtung Hauptbahnhof. Bevor es aber in den Zug ging, bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre Vorhängeschlösser an der Hohenzollernbrücke als Andenken an die schöne Klassenfahrt zu befestigen. Nach ein paar letzten Fotos ging es zurück nach Remagen. Nach jeweils ca. 20.000 Schritten pro Tag freuten sich alle auf das lange Pfingstwochenende, um die Füße hochzulegen. Es verabschiedeten sich rundum zufriedene Schülerinnen und Schüler, sodass die Klassenfahrt der 7a als voller Erfolg angesehen werden kann.