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Im Gespräch mit ... Judith Nürenberg

von Christine Blinn, 13.04.2018, 12:30 Uhr

Judith Nürenberg - Foto/Abbildung: Judith Nürenberg

Zum zweiten Schulhalbjahr wurde das Team der IGS erneut verstärkt. Nachdem sich die neuen Kolleginnen etwas eingelebt haben, werden sie in den kommenden Wochen in unserer Reihe 'Im Gespräch mit...' an dieser Stelle vorgestellt werden. Den Anfang macht Frau Nürenberg.

Liebe Frau Nürenberg, woher kommen Sie und was hat Sie eigentlich ausgerechnet nach Remagen verschlagen?
Ich lebe in Bonn und habe nach meinem Referendariat, das ich in Wuppertal absolviert habe, als Vertretungslehrerin gearbeitet. Dadurch konnte ich vielseitige Einblicke in verschiedene Schulen gewinnen. Zuletzt unterrichtete ich am Gymnasium Nonnenwerth. Jetzt freue ich mich über eine feste Stelle hier in Remagen.

Und nun möchten Sie die Kinder der IGS unterrichten. Was genau wollen Sie ihnen denn beibringen?
Ich unterrichte die Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre. In meinem Unterricht ist es mir wichtig, die Schülerinnen und Schüler zu einem selbstständigen und sozialen Lernen anzuregen. Ich möchte sie dabei unterstützen, eine starke Persönlichkeit und ein Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Dabei darf natürlich nicht fehlen, auch Freude am Lernen zu vermitteln.

Dann gibt es bestimmt ein besonders schönes Erlebnis aus Ihrer Zeit als Lehrer, von dem Sie erzählen können.
Es gab schon viele schöne Unterrichtsstunden. Unterricht ist vor allem dann schön, wenn man die Schüler begeistern kann und man merkt, dass sie sich weiterentwickeln. Wenn man sozusagen "den Knoten platzen hört". Noch besser ist es, wenn sie auch selbst merken, dass sie dadurch weiterkommen und dies ihre Motivation steigert.

Fortsetzung:

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht gerade korrigieren oder Unterricht vorbereiten?
Eines meiner größten Hobbys ist das Reisen. Ich liebe es, neue Länder und Kulturen zu entdecken und dabei neue Menschen kennenzulernen. Sonst mache ich als Ausgleich gerne Sport, lese viel und verbringe natürlich gerne Zeit mit meinen Freunden.

Sie waren ja auch mal Schülerin und erinnern sich bestimmt noch an Ihre eigenen Lehrer: Wenn die Kinder der IGS die Schule verlassen, was wäre da das schönste, das sie in Erinnerung an die Zeit mit Ihnen sagen könnten?
Dass sie sich fair und verständnisvoll von mir behandelt sowie unterstützt gefühlt haben und dass der Unterricht nicht langweilig war. Weiterhin wäre es natürlich schön, wenn ich sie gut auf das weitere Leben vorbereiten konnte.

Sie sprechen vom weiteren Lebensweg unserer Schülerinnen und Schüler. Was wünschen Sie ihnen für ihre Zukunft?
Ich wünsche ihnen, dass sie ihren eigenen Weg finden, der sie glücklich macht, und dass sie etwas aus ihrem Leben machen.