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5er: Welttag des Buches – Wer war eigentlich dieser Georg Shakespeare?

von Christine Blinn, 09.05.2018, 08:25 Uhr

Welttag des Buches - Foto/Abbildung: Christine Blinn

Im April war es wieder so weit: In ganz Deutschland wurde der UNESCO-Welttag des Buches gefeiert und unsere fünften Klassen waren wie in jedem Jahr dabei. In Vorfreude auf das Buchpräsent machten sich also die Klassen am Montag und Dienstag mir ihren Gutscheinen auf zu Hauffes Buchsalon in Remagen. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst Zeit im Bereich der Kinderliteratur zu stöbern. Dabei wurde doch das ein oder andere Schätzchen entdeckt, Leseinteresse geweckt und festgestellt, dass es sich bei der aktuellen Stufenlektüre „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ um eine Reihe handelt und die Folgebände nur darauf warten, von den Kindern verschlungen zu werden.

Als dann Herr Hauffe die Klassen willkommen hieß und fragte, warum denn genau an diesem Tag das Buch gefeiert wird, haben alle mitgerätselt. Zum Glück konnte Herr Hauffe uns dann alle aufklären. Bei der Erklärung des 23. Aprils zum Tag des Buches im Jahre 1995 hat sich die UN-Organisation nämlich von einem katalanischen Brauch inspirieren lassen. Zum Namenstag ihres Volksheiligen St. Georg werden Rosen und Bücher verschenkt. Außerdem ist es der Todestag des berühmten englischen Dramatikers William Shakespeare. Nach dem Lesen des Vorworts des diesjährigen Welttagsbuches „Ich schenke dir eine Geschichte – Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ freuten sich dann alle, das Buch in Händen zu halten. Ob Mädchen oder Junge, Roman- oder Comicleser – hier ist wirklich für jeden was dabei. Und als zum Abschied nochmal die Frage im Raum stand, warum eigentlich am 23. April ein weltweiter Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren stattfindet, kam die Antwort, wie aus der Pistole geschossen: „Na wegen Georg Shakespeare – das ist doch klar!“
Ein besonderer Dank geht an Hauffes Buchsalon in Remagen.