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Aktuelles

7er: Remagener Schüler sichern sich 2. Platz bei Kunstwettbewerb

von Miriam Mertes und Dr. Alexander Schneider, 02.07.2020, 10:00 Uhr

Remagener Schüler nehmen Auszeichnung entgegen - Foto/Abbildung: Dr. Alexander Schneider

Bereits Ende März wurden sieben Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d nach Ahrweiler eingeladen, um dort für ihren Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Kunst und Umwelt“ anlässlich der 5. Ahrweiler Freiheitswochen mit einem hervorragenden 2. Preis ausgezeichnet zu werden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen musste die Verleihung jedoch kurzfristig abgesagt werden.

Nun konnten die Preisträger noch vor Schuljahresende für ihre außergewöhnlichen Leistungen geehrt werden. Dies geschah zwar nicht wie ursprünglich vorgesehen im Rahmen eines Festakts in Ahrweiler, doch die Auszeichnung von Daria Adamczyk, Zeyneb Ahmed, Jaschar Kitoglou, Saskia Müller, Mila Schlepp, Nick Schuchart, Shahd Shorbatji und Polina Valeev in der Aula der IGS war nicht weniger feierlich.

Im Rahmen der Preisverleihung lobten die Jurymitglieder, Gisela Delis-Ngom, Erna Bottner, Ghazel Wahisi, Gregor Schürer, Horst Gies und Siegbert Pinger insbesondere den poetischen und originellen Charakter des Wettbewerbsbeitrags, der unter Anleitung des Kunstlehrers Dr. Alexander Schneider in mehreren Unterrichtsstunden entstanden war. In einer in Stop-Motion-Technik animierten Filmcollage erwachen in Anlehnung an Shaun Tans Kurzfilm „The Lost Thing“ unterschiedliche Fundstücke zum Leben. Die Protagonisten dieser Filmcollage sind fantastische Figuren, die aus ausgedienten Haushaltsobjekten zu Assemblagen zusammengefügt wurden. Die Arbeit rege dazu an, über unsere Wegwerfgesellschaft nachzudenken, so die Freiheiter.

Stolz nahmen die Siebtklässler die Siegerurkunde sowie den Preis in Höhe von 200 Euro entgegen. Was sie mit dem von der Kreissparkasse Ahrweiler gesponserten Preisgeld machen wollen, konnten die strahlenden Gewinner noch nicht sagen. Sie wollen die Sommerferien nutzen, um sich hierüber eingehend Gedanken zu machen.

Fremdsprachenwettbewerb „The Big Challenge“ – Niclas Hihn (6d) sicherte sich die meisten Punkte

von Kerstin Otto, 02.07.2020, 08:25 Uhr

Schulsieger Lukas Hihn - Foto/Abbildung: Miriam Mertes

Auch in diesem Jahr stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 den Herausforderungen des europaweiten Fremdsprachenwettbewerbs „The Big Challenge“, der in diesem Jahr erstmals online und zu Hause stattfinden musste. Einige herausragende Ergebnisse sind hier zu erwähnen:
Wir gratulieren unserem Schulsieger Niclas Hihn, der sich unter allen Teilnehmern der IGS Remagen die meisten Punkte sicherte. Zudem erreichte er den 1. Platz auf Stufenebene der Jahrgangsstufe 6 und erhielt so das „First Class National Honours Diploma“, einen Pokal und viele Sachpreise.

Ein besonderer Glückwunsch geht außerdem an unsere weiteren Stufensieger Lennja Schaprian (Jahrgangsstufe 5), Elin Strömgren (Jahrgangsstufe 7), Leonie Gasper (Jahrgangsstufe 8) und Florian Ruckes (Jahrgangsstufe 9). Dabei waren sowohl Niclas Hihn (6d) als auch Elin Strömgren (7b) unter den Top 10 ihrer jeweiligen Altersklasse in ganz Rheinland-Pfalz platziert.

Der Fremdsprachenwettbewerb „The Big Challenge“ ist eine tolle Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, ihre Englischkenntnisse ohne Notendruck unter Beweis zu stellen, indem sie knifflige und spannende Multiple-Choice-Aufgaben bearbeiten. Dabei stellten sie ihre Fähigkeiten u.a. in den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde unter Beweis. Wieder gab es viele attraktive Preise zu gewinnen, über die sich die Teilnehmer in den Siegerehrungen in ihren Klassen freuen dürfen. Die Fachschaft Englisch sowie die gesamte Schulgemeinschaft der IGS Remagen sind sehr stolz auf die Ergebnisse der Teilnehmer.
Besonders danken möchten wir an dieser Stelle dem Förderverein für die erneute finanzielle Unterstützung der Teilnahmegebühren.

Rechtschreibfrust nicht mit uns – Tolle Ergebnisse bei der Münsteraner Rechtschreibanalyse

von Christine Blinn, 30.06.2020, 11:08 Uhr

MRA Intensivkurs - Foto/Abbildung: Christine Blinn

Der oft beschworenen Rechtschreibkatastrophe stellt sich die IGS Remagen mit wissenschaftlicher Unterstützung durch die Universität Münster und ihrem Team der Münsteraner Rechtschreibanalyse entgegen und das mit großem Erfolg. Das dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführte Programm begleitete 51 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 auf ihrem Weg zum sicheren Rechtschreiber. Nach einem dreiviertel Jahr Förderung liegen nun die Ergebnisse vor.

Nachdem alle Fünftklässler bereits in den ersten Wochen des Schuljahres getestet wurden, konnten sie auf Basis der Ergebnisse freiwillig an der Förderung teilnehmen. Mit individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnittenen Aufgaben machten sich die Kinder daran, ihren persönlichen Rechtschreibordner zu bearbeiten. Dies erfolgte bei einigen in Heimarbeit und bei anderen mit Unterstützung durch Fachlehrer in den Intensivkursen. Die teilweise sehr umfangreichen Materialordner flößten durchaus Respekt ein: Wie sollte man das denn alles schaffen? Doch schnell war eine positive Entwicklung erkennbar und der Umfang der Ordner reduzierte sich sichtbar von Woche zu Woche. „Am liebsten bearbeite ich die Geschichten und Lückentexte“, berichtete eine Schülerin eines Intensivkurses und fügte ganz stolz hinzu: „Meine Eltern und Freunde haben gesagt, dass sich meine Rechtschreibung schon richtig verbessert hat.“

Motiviert durch die vielfältigen Aufgaben, die auch Spiele und spannende Rätsel umfassten, arbeiteten alle an ihren individuellen Fehlerschwerpunkten – und dies mit vollem Erfolg, was die zweite Testung nun offenbarte: Die Schülerinnen und Schüler verbesserten sich um zwei Stufen, sodass nach dieser kurzen Zeit bereits 37 der 51 Schüler im kommenden Jahr keinen Förderbedarf mehr haben. "Wir sind sehr erfreut über diese positiven Ergebnisse!“, so zieht Judith Nürenberg, die gemeinsam mit Alexandra Kratz für die Koordination und die Intensivkurse verantwortlich ist, ein erstes Resümee. „Dies bestätigt, dass wir uns für den richtigen Weg entschieden haben."

Weitere Informationen zur Münsteraner Rechtschreibanalyse sind auf unserer Homepage abrufbar.

9er/10er: Schulabschluss vor traumhafter Kulisse

von Sandra Rosa, 29.06.2020, 11:35 Uhr

Schulabschluss vor traumhafter Kulisse - Foto/Abbildung: Sandra Rosa

107 Schüler erhielten am vergangenen Freitag ihre wohlverdienten Abschlüsse nach 5 bzw. 6 Jahren Schulzeit. Schnell war die Entscheidung der Schule gefallen, im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier allen Schülerinnen und Schülern noch einmal die Möglichkeit zu geben, sich vor den Sommerferien als ganze Klasse zu sehen und diesen besonderen Moment auch gemeinsam zu erleben. Und so gelang es, unter Wahrung aller Abstandsregeln, auf dem weitläufigen Gelände der Schule eine feierliche Atmosphäre zu schaffen.

Traditionell wurden auch in diesem Jahr die Feierlichkeiten unterstützt durch persönliche Beiträge der Schüler aus den Abschlussklassen. Neben den bewegenden Reden der Klassenleiter fanden auch die Schüler ebenso bewegende Worte des Abschieds – hatte man doch im Mittel 6 der 10 Schuljahre gemeinsam verbracht. Rückblicke auf lehrreiche, humorvolle, aber auch emotionale gemeinsam erlebte Momente sorgten für eine feierliche Atmosphäre. Neben der Zuversicht, aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre gut gerüstet zu sein für die Unwägbarkeiten der Zukunft, prägten auch herzliche Appelle wie „Macht was draus!“ die Veranstaltung. Lehrkräfte wie Absolventen waren sich einig, dass man sich wiedersehen werde – irgendwie, irgendwo, irgendwann.

66 der 92 Zehntklässler erhielten die Berechtigung für den Besuch der Oberstufe. 61 davon bleiben der IGS treu, 5 starten in eine Ausbildung oder eine andere Schule. 15 Neuntklässler erhielten darüber hinaus den Abschluss der Berufsreife. Neben den Klassenbesten zeichnete Schulleiter Marcus Wald Niklas Müller (10a) mit dem Preis der Ministerin für sein langjähriges Engagement, nicht nur als Schülersprecher, für die Interessen seiner Mitschüler aus. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich!

Sommerschule RLP - Bedarfsabfrage

von Marcus Wald, 16.06.2020, 17:35 Uhr

Aktuelles - Foto/Abbildung: Reinhard Grimm / pixelio.de
Reinhard Grimm / pixelio.de

Elternbrief der Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig vom 16. Juni 2020

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,
die zurückliegenden Wochen haben allen Beteiligten sehr viel abverlangt. Die Schulen und die Lehrkräfte haben mit viel Einsatz Präsenzunterricht und die Unterstützung des häuslichen Lernens parallel organisiert. Sie als Eltern haben große Anstrengungen unternommen, um das häusliche Lernen für Ihre Kinder so gut wie möglich zu gestalten. Ich danke Ihnen für Ihr großes Engagement in dieser Zeit!

Dennoch konnte es nicht ausbleiben, dass manche Schülerinnen und Schüler in den Phasen des häuslichen Lernens nicht die Lernfortschritte erzielen konnten, die man im regulären Unterricht erwartet hätte. Dies werden die Lehrkräfte zu Beginn des kommenden Schuljahres natürlich berücksichtigen. Trotzdem ist es uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler, die von einem intensiven Nachhilfeunterricht vor allem in den zentralen Grundkompetenzen besonders profitieren können, in den Ferien die Chance dazu erhalten, damit sie mit einem besseren Lernstand zuversichtlich ins nächste Schuljahr starten können.

Daher wollen das Land Rheinland-Pfalz und die Kommunen den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1 bis 8 eine besondere Fördermaßnahme anbieten. Sie können in den Sommerferien in einer kleinen Lerngruppe von rund zehn Teilnehmenden eine systematische Förderung der Grundkompetenzen aus Deutsch und Mathematik in Form eines intensiven Nachhilfeunterrichts erhalten. Die Kurse sollen in der letzten und in der vorletzten Ferienwoche stattfinden und auf ehrenamtlicher Basis von Personal mit Bezug zu Schule und Lernen geleitet werden. Der Aufruf an Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, sich in solchen Kursen zu engagieren, läuft gerade an.

Jeder Kurs soll 3 Stunden täglich umfassen, voraussichtlich am Vormittag, über den Zeitraum von Montag bis Freitag. Bei entsprechenden Kapazitäten ist ggf. auch eine Teilnahme an beiden Wochen möglich. Die Kurse sollen flächendeckend und wohnortnah stattfinden und sind kostenlos. Das Angebot soll in einer zentral gelegenen Schule oder einem anderen öffentlichen Gebäude schulartübergreifend für die Kinder der Umgebung organisiert werden. Im Verlauf der ersten Juli-Hälfte können die Kommunen die angebotenen Kurse auf der Seite https://ferien.bildung-rp.de/ eintragen. Dort können Sie sich über die Kursangebote informieren und finden einen Ansprechpartner bzw. eine Ansprechpartnerin für die Anmeldung. Die dann geltenden Hygieneregeln und der Infektionsschutz werden selbstverständlich berücksichtigt.

Bitte teilen Sie der Klassenleitung Ihres Kindes auf dem Abschnitt unten oder per E-Mail zur Bedarfsplanung bis spätestens 24. Juni 2020 mit, ob Sie grundsätzlich Interesse haben, dass Ihr Kind an einem dieser Förderkurse teilnimmt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern schöne und erholsame Sommerferien!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stefanie Hubig

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