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Musik als Lingua Franca - das diesjährige Sommerkonzert unserer Schule

von Sandra Rosa, 04.06.2018, 08:21 Uhr

Sommerkonzert 2018 - Foto/Abbildung: Sandra Rosa

Premieren, Altbewährtes und Abschiede – so voller Überraschungen zeigte sich das diesjährige Sommerkonzert des Remagener Schulzentrums. Knapp 250 Akteure gab es auf der Bühne zu bestaunen, mal laut und imposant, mal leise und getragen.

Traditionell zeigen beim Sommerkonzert die Bläsergruppen 5 und 6 ihr Können. Den Anfang machten die Fünftklässler unter der Leitung von Stefan Noß, die bewiesen, dass man nach einem Jahr gemeinsamen Spiels doch über ein breites Repertoire an Stücken verfügt. Insbesondere bei den schnellen Schlusstakten von 'Old Macdonald had a band' sah man den jungen Musikern aber auch dem Publikum die Freude förmlich an. Der Auftritt der Sechstklässler unter der Leitung von Franz Janson wiederum bewies bei der Präsentation klassischer Stücke (L. v. Beethoven: Ode an die Freude) wie auch Filmmusiken (J. Williams: Jurrassic Park) wie voluminös und kraftvoll so ein Orchester aufspielen kann. In der Big Band der IGS, die ab der Klassenstufe 7 besucht werden kann, zeigten zum zweiten Mal auch Lehrerinnen (S. Kamm, J. Wilhelmi) ihr Können an den Klarinetten und bewiesen, dass Musik an der IGS Remagen in allen Fachbereichen groß geschrieben wird.

Eine Premiere und auch den ersten rührenden Moment erlebten die Zuschauer, als die Bühne sich langsam mit 150 Schülerinnen und Schülern füllte, die Tim Bendzkos 'Keine Maschine' so voller Inbrunst sangen, dass allen Anwesenden klar wurde, hier ist gemeint, was gesagt bzw. gesungen wurde. Der Unterstufenchor war zum Leben erwacht und wird sicherlich auch in Zukunft weiter in Erscheinung treten, so Franz Janson, einer der beiden Leiter des Chores. Die Musical-AG unter der Leitung von Michael Bruchmann hatte sich ein ganzes Jahr lang ausgiebig mit Ritter Rost und der Hexe Verstexe beschäftigt. Deutlich merkte man, wie sicher alle Beteiligten waren und wie unbefangen auch kleinere Schülergruppen ihre Lieder und Raps präsentierten. Ohrwurm gefällig? „Räuber sein ist herrlich, aber auch gefährlich“, kann man da nur sagen.

Fortsetzung:

Zu den besonderen Momenten des Abends gehörte sicherlich der Solo-Auftritt von Anouk Höcky (9d). Als befände sie sich ganz allein im Raum, sang und begleitete sich Anouk bei Simon and Garfunkels Scarborough Fair selbst an der Gitarre. Ganz ruhig wurde es dabei im Publikum. Es schien, als holte erst der Applaus der Gäste sie ein wenig schüchtern zurück in diese Welt. Ganz großes Kino, Anouk! Ebenfalls beeindruckend war auch der zweite Solo-Auftritt des Abends. Bereits im Vorjahr hatte Multitalent Nico Schäfer (6a) sein Können am Klavier gezeigt. In diesem Jahr spielte er für uns das Präludium in C-Dur von J. S. Bach. Wir sind gespannt, was noch folgen wird.

Auch das Wahlpflichtfach Französisch (Leitung: Jasmin Wilhelmi) war an diesem Abend mit zwei Stücken vertreten. Bei 'On écrit sur les murs' wurde schnell klar, dass die jungen Schülerinnen und Schüler sehr wohl verstanden, was sie da sangen: Ein Lied über Frieden, die Erde, auf der wir leben und wie wunderbar und schützenswert diese ist. Die Ernsthaftigkeit und Inbrunst, mit der die Sechst- bis Neuntklässler ihre Stücke vortrugen, wurde zur Lingua Franca. Die Botschaft kam an, auch bei denen, die der französischen Sprache nicht mächtig waren.

Traditionell bildet der Chor der Abschlussklassen den letzten Programmpunkt des Abends. Unter der Leitung von Anita Reuter sangen die Zehntklässler und einige Ehemalige ein letztes Mal für die im Sommer auslaufende Realschule plus und sorgten mehrstimmig für die ein oder andere Gänsehaut. Bewegend war Solistin Nada Soliman (10a) bei Leonhard Cohen’s 'Hallelujah', bevor im letzten Lied auch das Publikum einstimmte in 'We are World', ein Lied, das die Botschaft des Abends noch einmal gekonnt auf den Punkt brachte.

Vielen Dank allen Akteuren, Besuchern und Menschen im Hintergrund, die dazu beigetragen haben, diesen Abend für uns alle entstehen zu lassen. Ohne die Technik-AG unter der Leitung von Arnd Schuster und auch ohne die unterhaltsamen Moderationen des Fachvorsitzenden Musik Franz Janson wäre dieser Abend sicherlich nur halb so gut in Erinnerung geblieben.

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