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Aktuelles

7er: China-Portfolio – Reise in eine fremde Welt

von Christine Blinn, 14.11.2019, 13:16 Uhr

7er reisen nach China - Foto/Abbildung: Bozena Betz

In den vergangenen Wochen ist China omnipräsent in den Medien. Und doch ist für viele China der unbekannte Global Player im fernen Osten, über dessen Wirtschaftsstärke oft mehr gewusst wird als über die Menschen und ihre Kultur und Traditionen. Die Jahrgangsstufe 7 hat sich im Deutschunterricht nun das Ziel gesetzt, China über die Schlagzeilen der aktuellen Nachrichten hinaus zu entdecken.

Der Deutschunterricht? Genau, denn bei der Beschäftigung mit China, seinen Menschen, seiner Malerei und Seidenkunst wird ganz nebenbei gelernt, wie man Personen, Bilder und Vorgänge beschreibt. Gesammelt werden alle Arbeitsergebnisse in einem Portfolio, das mit einer freien Rechercheaufgabe auch viel Raum für individuelle Interessen lässt. Denn es sind viele unterschiedliche Dinge, die die Schülerinnen und Schüler über China in Erfahrung bringen wollen: Gibt es in unseren chinesischen Restaurants wirklich authentisch chinesisches Essen? Wie erlernt man die Kunst der Kalligraphie? Und warum steht auf vielen unserer Konsumgüter „Made in China“?

Viele Ideen konnten auch aufgrund des Einstieges entstehen, den Frau Alexandra Kratz gestaltete, die bereits einen Chinaaustausch begleitet hatte und so anhand von Bildern und Anekdoten aus Wuhan den Schülerinnen und Schülern ganz persönliche Eindrücke aus erster Hand vermitteln konnte. Da sorgten nicht nur die Entenfüße als Mittagessen für Staunen. In zwei Wochen Portfolioarbeit nähern sich nun die Siebtklässler nicht nur Land und Leuten inhaltlich an, sondern sie lernen auch, gute beschreibende Texte zu verfassen und wichtige Arbeitstechniken zu trainieren. Denn freie Portfolioarbeit bedeutet, sich seine Arbeitszeit gut einzuteilen, eigene Schwerpunkte zu setzen und das Arbeitsmaterial gut zu strukturieren. Eine spannende Reise mit vielfältigen Herausforderungen ist also garantiert.

7er: Wir haben den Plan – Kartierungsprojekt im GL-Unterricht

von Christine Blinn, 14.11.2019, 10:03 Uhr

7er Kartierungsprojekt - Foto/Abbildung: Patricia Uthmann

Wer bei Kartenarbeit direkt den großen Diercke Weltatlas vor dem inneren Auge hat, liegt im aktuellen Gemeinschaftslehreunterricht der siebten Klassen gründlich daneben. Denn dass Karten eine unmittelbar lebenspraktische Funktion haben, erleben die Schülerinnen und Schüler auf ihren Exkursionen in die Innenstadt von Remagen. Um die Funktionen einer Innenstadt ganz praktisch zu erfahren, kartierten die Siebtklässler sowohl Marktstraße als auch die Fußgängerzone. Dabei lernten sie nicht nur, sich mit einem Plan zurecht zu finden, sondern sie hatten auch die Aufgabe, die Funktionen der einzelnen Gebäude zu erkennen und in ihrer Karte einzutragen. „Was genau ein Hörgeräteakustiker ist, konnten wir zuerst noch nicht genau sagen. Da sind wir in den Laden gegangen und haben nachgefragt", erzählte eine Schülerin begeistert. Der nette Inhaber hat uns dann erklärt, was er macht.“ So konnte die Funktion jedes Gebäudes fachgerecht auf der Karte notiert werden. Am Ende des Projektes konnte auf diese Weise eine große Karte inklusive Legende entstehen, die die Ergebnisse der einzelnen Gruppen bündelt und visualisiert. Und wer wissen möchte, was es alles in der Remagener Innenstadt zu entdecken gibt, sollte sich nun an die Kartenprofis aus der Jahrgangsstufe 7 wenden.

Fuchskinder besuchen unsere Schulbienen

von Miriam Mertes, 11.11.2019, 11:02 Uhr

Teilnehmer der Bienen-AG in der Lehrerrolle - Foto/Abbildung: Miriam Mertes

Zu Beginn des Schuljahres war der Anblick noch ein wenig ungewohnt, doch mittlerweile wissen Schüler und Lehrer der IGS Remagen, dass sich die Teilnehmer der Bienen-AG jeden Dienstag ihre weißen Schutzanzüge überstreifen, um bei den vier Bienenvölkern, die auf dem Gelände der IGS ein neues Zuhause gefunden haben, nach dem Rechten zu sehen. Nun luden die Fünft- und Sechstklässler neun Kinder der benachbarten Kindertagesstätte Goethe-Knirpse – die „Fuchs-Gruppe“ – auf eine kleine Erkundungstour zu den Schulbienen ein, um sie mit den nützlichen Insekten vertraut zu machen.

Im Rahmen eines selbst erstellten Stationenlernens wurden die „Füchse“ nicht nur über die Imkerarbeit aufgeklärt, sondern sie erfuhren auch Erstaunliches über die fliegenden Nutztiere. Ganz überrascht waren die Vier- und Fünfjährigen, als AG-Teilnehmer Jonas Meid (5a) ihnen verriet, dass die Honigbiene nicht zwei Augen hat, sondern fünf. Auch die Frage, wann die Biene überhaupt sticht, wurde beantwortet: „Bienen stechen nur zur Verteidigung – sie sind nicht aggressiv“, so AG-Mitglied Raphael Herbst (5b). Ein Höhepunkt des Rundgangs war sicherlich, als die Kindergartenkinder reihum den Schutzanzug anziehen durften und – mit Imkerbesen und Stockmeißel ausgestattet – für einen Moment wie waschechte Imker aussahen. Mit allen Sinnen erkundeten die jungen Besucher die Honigbiene an der letzten Station: Hier war das fleißige Tier durch eine Fühl-Box zu ertasten und sein leckeres Produkt bei der Verkostung von Honigbroten sogar zu erschmecken.

An zwei AG-Nachmittagen hatten die Teilnehmer der Bienen-AG unter der Anleitung von Biologielehrerin Michaela Lohmer und Hobby-Imkerin Isabell Wahler die Stationen entworfen. Sie hatten sich um die Plakate und ihre Vorträge gekümmert. Auch ein Laufzettel war entstanden, den die Kindergartenkinder stolz mit nach Hause trugen, denn für jede absolvierte Station gab es einen bunten Sticker.

Die strahlenden und zufriedenen Gesichter der AG-Teilnehmer am Ende der Doppelstunde verrieten, dass ihnen die Lehrerrolle sichtlich gefallen hatte. Schon jetzt freuen sie sich auf den nächsten Besuch der „Fuchskinder“, denn im Frühjahr gibt es allerhand Neues zu entdecken. Dann werden die Nachwuchsimker in die Honigsaison starten und zum ersten Mal Honig schleudern.

Im Gespräch mit … David Nothnagel

von Christine Blinn, 11.11.2019, 10:03 Uhr

David Nothnagel - Foto/Abbildung: David Nothnagel

Also, Herr Nothnagel. Kommen Sie denn ursprünglich hier aus der Gegend?
Gebürtig aus Thüringen, bin ich im Rheinland aufgewachsen. Nach einer kleinen Abwesenheit fürs Studium in Trier hat es mich nun wieder in die Heimat gezogen. Im vergangenen Jahr habe ich mein Referendariat am Gymnasium Schloss Hagerhof abgeschlossen, bin anschließend einige Monate mit dem Fahrrad durch Neuseeland und Vietnam geradelt und nun im schönen Remagen gelandet.

Und möchten hier nun die Kinder und Jugendlichen der IGS Remagen unterrichten. Was genau wollen Sie ihnen denn beibringen?
Ich unterrichte die beiden Fächer Mathematik und Gesellschaftslehre. Dabei ist es mir wichtig, den Kindern die leider doch noch verbreitete Angst vor der Mathematik zu nehmen, denn mit Motivation und Fleiß kommen Erfolg und Spaß. In der Gesellschaftslehre möchte ich die Schülerinnen und Schüler durch die Auseinandersetzung mit den wichtigen historischen, geographischen und sozialen Sachthemen dazu anregen, vernetzt zu denken und zu handeln.

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht gerade korrigieren oder Unterricht vorbereiten?
In meiner Freizeit wird man mich häufig auf dem Rennrad finden. Auch ansonsten bin ich gerne in der Natur unterwegs oder genieße auch mal ein paar ruhige Tage zuhause.

Sie waren ja auch mal selbst Schüler und erinnern sich bestimmt noch an Ihre eigenen Lehrer: Wenn die Kinder der IGS die Schule verlassen, was wäre da das Schönste, das sie in Erinnerung an die Zeit mit Ihnen sagen könnten?
Mich würde es freuen, wenn ich meinen Schülern viel beibringen konnte und ihnen das Gelernte sowie die auf dem Weg dahin überwundenen Schwierigkeiten im Leben nach der Schule von Nutzen sind.

9er Physik: Highlights der Physik in Bonn

von Dr. Sabine Siemoneit, Luca Wetzler (9a) und Vincent Wildemann (9a), 08.11.2019, 12:25 Uhr

Physik E-Kurs besucht Uni Bonn - Foto/Abbildung: Dr. Sabine Siemoneit

Für die Physik-E-Kurs-Schüler der Jahrgangsstufe 9 ging es kürzlich zum Physikalischen Institut der Universität Bonn. Nach einer freundlichen Begrüßung wurden zwei Forschungsteams gebildet, denn es gab zwei Forschungsaufträge zum Thema Umweltradioaktivität zu entdecken.

In einem Raum wurde eine Nebelkammer mithilfe von Trockeneis angefertigt. Damit konnten Spuren der radioaktiven Umweltstrahlung sichtbar gemacht werden. Für uns alle überraschend war, dass man sie mit bloßen Augen sehen konnte. In dem anderen Raum untersuchte man die radioaktive Strahlung im Alltag. Dort konnte man messen, wie sich die Intensität der Strahlung durch Abschirmung oder Erhöhung des Abstands zur Strahlenquelle ändert. Im Tee aus Tschernobyl konnten wir zum Beispiel radioaktive Strahlung nachweisen.

Es hat uns allen gefallen und als Resümee können wir festhalten: „Eine Exkursion an die Uni lohnt sich auf jeden Fall.“ Wir danken der Universität für den lehrreichen Vormittag.

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