Montag, Juni 15, 2026
Aus der RedaktionIdeen, Tipps & Trends

Reportertipps für Foto-Anfänger

Was wir sofort gelernt haben, als wir mit der Schülerzeitung angefangen haben: Jeder Nachricht sollte ein Bild hinzugefügt werden. Bilder sagen einfach viel aus und können das Geschriebene gut ergänzen. Außerdem schauen sich die meisten Leser zuerst das Bild an und entscheiden dann, ob sie den Artikel lesen wollen. Das Foto ist also entscheidend dafür, ob ein Text gelesen wird.

Bei unseren ersten Versuchen, Fotos mit der Schulkamera zu machen, ist uns allerdings aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, gute Fotos zu machen. Daher haben wir uns ein bisschen schlau gemacht und Tipps fürs Fotografieren und vor allem Foto-Anfänger gesammelt, die wir an dieser Stelle gerne mit euch teilen möchten. Wir hoffen, dass sie euch dabei helfen, in Zukunft bessere Fotos zu machen, mit denen ihr zufrieden seid.

Den Standort wechseln

Man sollte sich beim Fotografieren immer auch bewegen – also die Seite wechseln oder auch mal in die Knie gehen (Froschperspektive). Vielleicht kann man auch einen Stuhl oder eine Leiter, die vorhanden ist, benutzen, um das Motiv aus einer ganz anderen Perspektive abzulichten. Wenn man den Standort wechselt, erzielt man eine etwas ungewöhnliche Perspektive, die ein bisschen spannender wirkt.

Auf den Hintergrund achten

Dieser Punkt ist wirklich wichtig, wenn man gute Fotos machen will. Oft konzentriert man sich aber so sehr auf das Motiv, das man vor der Linse hat, dass man vergisst, sich den Hintergrund anzuschauen. Im Hintergrund sollte nichts zu sehen sein, das vom eigentlichen Motiv ablenken und stören oder Unruhe ins Bild bringen könnte. Hier bietet es sich natürlich auch an, zu zoomen – dann hat man einen bestimmten Ausschnitt und kann störende Objekte im Hintergrund vermeiden. Auch wenn Details im Hintergrund zu sehen sind, die abgeschnitten sind, stört das (z.B. Auto, das nur zur Hälfte zu sehen ist). Deswegen sollte man auch darauf achten und versuchen, das zu vermeiden.

Nah ans Motiv gehen

Wichtig ist auch, nah ans Motiv zu gehen. Den Zoom sollte man eigentlich möglichst wenig benutzen – dadurch verschlechtert sich nämlich die Bildauflösung. Wenn man nah an sein Motiv herangeht, kann weniger vom Hauptmotiv ablenken – und bei Detailfotos ist der Betrachter näher an der Situation.

Die „Drittel-Regel“ beachten

In den meisten Fällen ist es nicht so gut, das Motiv ganz genau im Zentrum zu haben, weil das Foto dann oft langweilig wirkt. Auch der Horizont sollte nicht genau in der Mitte liegen. Hier ist es eine gute Idee, die Drittel-Regel zu beachten. Dabei teilt man das Bild auf. Zum Beispiel kann man zwei Drittel Landschaft zeigen und ein Drittel Himmel. Bei Motiven sollte dieses ein bisschen seitlich sein und eben nicht in der Mitte.

Foto: Sara