Die Hauptrolle von „Alles wird gut“ wird interviewt: Sydney steht Rede und Antwort

Hallo Sydney. Schön, dass du Zeit für uns hast. Wie ist es, die Hauptrolle zu spielen?

Ich finde es ist sehr interessant und mitreißend, aber auch anstrengend, meine Rolle bzw. generell Hauptrollen zu verkörpern.

Findest du, dass das Drehbuch zu viel Text hat bzw. dass deine Rolle – also du – zu viel Text lernen muss?

An sich ist es natürlich komplexer und auch anspruchsvoller, den Text der Hauptrolle zu lernen oder diesen auswendig zu lernen. Jedoch muss ich sagen, dass es viel Spaß macht, wenn man mit viel Motivation und Engagement an die ganze Sache ran geht und man dann auch gut in die Rolle reinkommt und den Text gut lernen kann. Also nein, ich finde, dass es nicht zu viel Text ist; es ist an sich wirklich überschaubar.

Warum wolltest du die Rolle spielen?

Ich fand, dass es mal etwas ganz anderes ist. Zudem konnte ich mich gut in die Rolle hineinversetzen und mich außerdem mit dieser ausgezeichnet identifizieren.

Hast du Lampenfieber vor deinen Auftritten?

Nein, in der AG und vor meinen Freunden eigentlich nicht. Ich habe mich mittlerweile an das Schauspielern untereinander gewöhnt. Wenn ich wirkliches Lampenfieber habe, dann nur vor den großen Auftritten. Aber ich finde, das ist ganz normal und gehört auch dazu.

Ist es schwer, sich in seine eigene Rolle hineinzuversetzen?

Anfangs ja, aber ich denke, das ist bei jedem Schauspieler und jeder Schauspielerin so. Natürlich muss man erst mal in die Rolle reinkommen, da man die Rolle vorher ja nicht kannte. Ich würde aber sagen, dass man sich mit der Zeit in die Person, die man spielt, immer mehr hineinversetzen kann und man diese mehr lebt. Zudem gewöhnt man sich ja auch an die Rolle und passt sich an.

Wie lange bist du schon in der Theater-AG?

Ich meine, dass ich jetzt schon drei Jahre in der Theater-AG bin.

Ist es schwer, in deiner Rolle zu bleiben?

Ich würde sagen, mal ja, mal nein. In manchen Situationen schon, da es ab und an wirklich lustig ist. Aber im Allgemeinen lernt man ja auch in der Situation, ernst zu bleiben und sich selbst zu beherrschen und zu kontrollieren.

Unterscheidet sich dein Rollencharakter sehr von deinem eigenen Charakter?

Nein, denn die Charaktereigenschaften der Figur, die ich spiele, ähneln meinem eigenen Charakter.

Was ist der Hintergrund des Stückes?

Ich würde sagen, dass das Stück die Beeinflussbarkeit von Kindern zeigt, da diese leicht zu manipulieren sind.

Gebt ihr euch gegenseitig Kritik?

Ja, wir kritisieren uns gegenseitig, wenn wir Verbesserungsvorschläge haben. Außerdem helfen wir uns untereinander, geben uns Tipps und tauschen uns aus.

Was interessiert dich am meisten am Theater?

Mich interessiert am meisten, dass man in andere Persönlichkeiten und Rollen schlüpfen kann.

Ist deine Rolle eine Überwindung für dich?

Nein, da ich mich gut mit der Rolle identifizieren kann, die ich spiele.

Vielen Dank, Sydney, für das Interview und die interessanten Einblicke. Wir sind schon sehr gespannt auf das Theaterstück!

Das Interview wurde geführt von Aleksandra, Ina und Lina.